Ich BIN
Als Kind irritierte mich widersprüchlicher und inkonsequenter Sprachgebrauch, auf Ungarisch ist es ebenso, wie auf Deutsch. Dabei verstummte ich zunächst und sprach wenig, später durch Formen – wurde Skulpteurin.
Meine Hauptthemen sind der Mensch, das Haupt, das Antlitz und die Beziehung zwischen Menschen – Letzteres ist ja „für die Augen unsichtbar“. Was ich nicht weiß, kann ich nur glauben, was ich weiß, brauch ich nicht zu glauben. Nun erleb(t)e ich manches „Unsichtbare“ fast greifbar, es ist etwas zwischen Wissen und Glauben: das ist das Staunen. Ich staune über die – unfassbare und unergründliche – Schöpfung, dieses Staunen erfüllt mich mit Dank und Begeisterung, ich bin glücklich dabei. Wenn ich über schlimme Taten staune – hier fehlt mir ein zusätzlicher Begriff für Staunen –, werde ich dabei traurig… Gewalt wurde mir allmählich bewusst, auch wenn sie in der Sprache und „unsichtbar“ war. Lange rätselte ich darüber und fing an in Ansätzen zu entdecken, was Marshall Rosenberg unter GFK so schön ausgearbeitet hat – was für eine Begegnung war diese! Staunen. In den Genuss „der Genauigkeit und Konsequenz des Sprachgebrauchs zu dienen“ kam ich erst später – als Trainerin für Kommunikation und Konfliktlösung. Mein liebstes Buch ist ein ewig gültiges Manager-Buch fürs Leben und für das Menschsein: das Neue Testament. So oft ich es durchlese, leuchten Inhalte im neuen Licht auf. Lernen und Weitergeben mag ich stets spielerisch mit Ernst und Humor, Tiefe und Leichtigkeit. Das Privatleben ist meins, meine Freunde kennen es zum Teil. Wenn Sie über meine berufliche Tätigkeit mehr erfahren möchten, ist Ihr Interesse willkommen.
Manche wissen nicht
Manche Menschen wissen nicht,
wie wichtig es ist, dass sie einfach da sind.
Manche Menschen wissen nicht,
wie gut es tut, sie nur zu sehen.
Manche Menschen wissen nicht,
wie tröstlich ihr gütiges Lächeln wirkt.
Manche Menschen wissen nicht,
wie wohltuend ihre Nähe ist.
Manche Menschen wissen nicht,
wie viel ärmer wir ohne sie wären.
Manche Menschen wissen nicht,
dass sie ein Geschenk des Himmels sind.
Sie wüssten es,
würden wir es ihnen sagen.
Petrus Ceelen
belgischer Geistliche, Psychotherapeut und Autor, geboren am 11.2.1943.
Er arbeitete als Gefangenenseelsorger und war von 1992 bis 2005 in der Betreuung von Aidskranken in Stuttgart tätig.
MEINE WEGE & LEHRER
Traumasensibles Coaching
3 jährige Traumatherapie Ausbildung in Somatic Experiencing®
2023 mit Zertifikat bei Heike Gattnar
„Echo der Vergangenheit – Transgenerationale Weitergabe von Traumatisierung“
bei Heike Gattnar
(Trainerin u. a. für Somatic Experiencing®)
Somatic Experiencing®
Fortbildungen: Dr. Peter Levine, Dr. Szilvia Meggyesy, Stefanie Bergold, …
Regelmäßige Supervision:
Marika Roskó, Anja Weiss, Stefanie Bergold, Günther Resch, …
weiterbildungen
„Potentialentfaltung und Kommunikation“
bei Sebastian Purps-Pardigol
„Numerologie nach Pythagoras“
bei Viszlay Anita
NLP-basiertes LernCoaching
bei Heidrun Fiedler
Gewaltfreie Kommunikation
CNVC-Zertifizierung 2016
gelernt (seit 2007) u. a. bei Hannah Hartenberg,
Dr. Gerhard Rothhaupt, Kirsten Kristensen, Miki Kashtan, Arnina Kashtan, Ian Peatey, Sylvia Haskvitz, Bob Wentworth, Liv Larsson, Shantigharba, Gabriela Reinwald, Simran Kaor, Sabine Geiger, Doris Schwab, Edith Sauerbier.
Kunst
Eigenes Atelier für Bildende Kunst und Kommunikation in Hamburg (2006-2014)
Kunstwerke – Portraits – und Ausstellungen
Studium der Kunstpädagogik mit Abschluss Magister Artium in München
Kunsttherapie bei Flora von Spreti, Psychologie bei Prof. Dr. Oerter
Studium in Hamburg und Chicago an dem Priesterseminar der Christengemeinschaft
Wurzeln
Übersiedlung von Ungarn nach Deutschland
Holzschnitzerin & Restauratorin mit
Kunstabitur an dem Gymnasium
für Bildende Künste in Budapest
Sprachgebrauch: Von einem Lehrer für „Deutsch für Ausländer“ hörte ich die Erklärung, dass mit dem generischen Maskulin „DER MENSCH“ gemeint ist. Somit beinhaltet das generische Maskulin alle Geschlechter. Diese durchaus alle Menschen gleicherweise wertschätzende Gedankenart gefällt mir. Hinzu kommt mein Anliegen, eine flüssige Lesbarkeit zu ermöglichen. Vor diesem Hintergrund verwende ich keine Sprachformen von männlich, weiblich, neutral und divers, denn sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.